IHK Aachen
Gemeinsam mit Unternehmen fördern wir die wirtschaftliche Entwicklung in der Region. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen! Wer sind wir? Was tun wir?
Wir sind ein verlässlicher Partner für unsere mehr als 84.000 Mitglieder in der Region Aachen, Düren, Euskirchen und Heinsberg – vom Einzelunternehmen bis zum Konzern. Wir sind unternehmensnah: Die von unseren Mitgliedern gewählte Vollversammlung gibt den Rahmen unseres Handelns vor. Insgesamt unterstützen uns mehr als 2.000 ehrenamtlich Tätige aus der Wirtschaft mit ihrer wertvollen Erfahrung.
03/08/2026
Weniger Ausbildungsverträge – weiterhin viele Chancen 📉
Zum Start des Ausbildungsjahres 2026 verzeichnet die IHK Aachen einen deutlichen Rückgang bei den neu eingetragenen Ausbildungsverhältnissen: 2.566 neue Verträge wurden im IHK-Bezirk registriert – 13,1 Prozent weniger als im Vorjahr.
Betroffen sind sowohl kaufmännische als auch gewerblich-technische Berufe. Gleichzeitig konnten 45,3 Prozent der Unternehmen ihre nicht vollständig besetzen. Für 62,2 Prozent waren fehlende geeignete Bewerbungen der Hauptgrund.
„Das Problem ist nicht der Wille der Unternehmen, sondern das Zusammenbringen von Betrieb und Bewerbenden", sagt Ulrich Ivens, stellvertretender Bereichsleiter Bildung der IHK Aachen.
Die duale Ausbildung bleibt ein zentraler Schlüssel zur und bietet jungen Menschen gute berufliche Perspektiven. Für Kurzentschlossene ist ein Einstieg in das aktuelle Ausbildungsjahr noch bis zum 1. Oktober möglich – in Einzelfällen auch darüber hinaus. 🚀
Aktuelle Ausbildungsangebote gibt es unter www.ausbildung.nrw. 🤝
👉 Die komplette Presseinformation lesen Sie hier: https://www.ihk.de/aachen/bildung/aktuelles/bilanz-ausbildungsmarkt-6302434
27/07/2026
📉 Die Stimmung zur Energiewende in der Wirtschaft ist auf einem neuen Tiefpunkt
Das aktuelle Energiewende-Barometer der DIHK zeigt eine wachsende Kluft zwischen den Zielen der Klimapolitik und der Realität in den Unternehmen.
Besonders in NRW ist die Lage mit einem Barometerwert von -18,1 (Vorjahr: -14,8) besorgniserregend. Für fast jedes zweite Unternehmen überwiegen die Belastungen, in der Industrie sind es sogar 67,5 Prozent.
IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer, bringt es auf den Punkt: „Das Warnsignal darf die Politik nicht länger übersehen. Ein Weitermachen wie bisher gefährdet unseren Wirtschaftsstandort. Internationale Wettbewerbsfähigkeit, zukunftsfähige Arbeitsplätze und klimaneutrales Wirtschaften müssen wieder miteinander vereinbar werden."
Die zentralen Forderungen der Unternehmen sind eindeutig:
1️⃣ Preis runter: 77,8 % fordern eine Senkung des Strompreises.
2️⃣ Strategie her: Fast 80 % erwarten eine klare Strategie und mehr staatliche Investitionen in die Energieinfrastruktur.
3️⃣ Angebot rauf: Statt Dauersubventionen braucht es eine Ausweitung des Energieangebots.
Die Unternehmen in unserer Region stehen zum Klimaschutz, aber sie benötigen verlässliche Rahmenbedingungen und Augenmaß.
Die vollständige Presseinformation und die Ergebnisse des Barometers finden Sie hier: https://www.ihk.de/aachen/innovation/energie/energiewende2/energiewende-wirtschaft-fordert-verlaessliche-rahmenbedingungen-7120070
IHK NRW, Deutsche Industrie- und Handelskammer - DIHK
20/07/2026
Aufbruchstimmung in unserer Region: Zwei starke Signale für Langerwehe und Nideggen
Gleich zwei Anlässe, die Zuversicht ausstrahlen: der Spatenstich der Eßer Office GmbH in Langerwehe und die Grundsteinlegung für ein neues Nahversorgungszentrum in Nideggen. 🏗️
Das ist ein wichtiges Signal in herausfordernden Zeiten: Diese Investitionen stehen für unternehmerischen Mut, für Vertrauen in unseren Standort und für konkrete Perspektiven vor Ort - wirtschaftlich ebenso wie für die Menschen in den Gemeinden. 💼🌱
Gemeinsam mit den Bürgermeistern Moritz Pelzer (Langerwehe) und Marco Schmunkamp (Nideggen) gratulieren wir herzlich! 🤝
Die Firma Eßer Office GmbH führt mit dem Neubau in Langerwehe die beiden bisherigen Standorte in Aachen und Düren zusammen. 📍
Unser Fazit: Es herrscht Aufbruchstimmung. Und genau diese Haltung braucht die Region, um die Zukunft aktiv zu gestalten! 💪
14/07/2026
Wie bewerten Unternehmen den Wirtschaftsstandort Euskirchen?
Genau das möchten die IHK Aachen und die Stadt Euskirchen wissen.
Mit dem IHK-Standortmonitor können Unternehmen in Euskirchen jetzt online ihre Einschätzung abgeben:
Was läuft gut? Wo gibt es Herausforderungen? Und was braucht der Standort, um wirtschaftlich stark zu bleiben?
👉 Die Teilnahme ist schnell, unkompliziert und online möglich:
https://www.ihk.de/aachen/standortmonitor-umfrage
Je mehr Unternehmen mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.
Die Rückmeldungen helfen dabei, die Interessen der Wirtschaft gegenüber Politik und Verwaltung noch gezielter zu vertreten und wichtige Impulse für die weitere Standortentwicklung in Euskirchen zu setzen.
Schon vormerken:
Am 15. September 2026 um 16:00 Uhr werden die Ergebnisse im Rathaus Euskirchen vorgestellt und diskutiert - gemeinsam mit Bürgermeister Sacha Reichelt und Michael Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen.
Jetzt mitmachen und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Euskirchen mitgestalten.
13/07/2026
Fünf Jahre nach der Flut ist eines klar: Wiederaufbau endet nicht mit dem Wasserstand
Viele Unternehmen in der Eifel und in der Städteregion Aachen kämpfen bis heute mit den Folgen der Flutkatastrophe von 2021. Manche haben in einer Nacht Maschinen, Waren, Inventar – und ein Stück Lebenswerk – verloren.
Als IHK Aachen haben wir in den vergangenen fünf Jahren begleitet, vermittelt, organisiert und zugehört:
👉 über 10.000 Beratungsgespräche
👉 mehr als 620 Förderanträge
👉 bisher rund 170 Millionen Euro bewilligte Fördermittel
Aber hinter diesen Zahlen stehen Menschen. Unternehmerinnen und Unternehmer, die nicht aufgegeben haben. Betriebe, die weitergemacht, neu aufgebaut und Verantwortung für Beschäftigte und Region übernommen haben. 👏
„Unternehmen sind in Krisen nicht nur Betroffene – sie sind Teil der Lösung. Unternehmerinnen und Unternehmer bauen ihre Standorte wieder auf und geben den Menschen vor Ort Perspektiven, indem sie Wertschöpfung und Arbeitsplätze sichern.", 💬 sagt Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen.
Und genauso klar ist: Resilienz ist kein Schlagwort mehr, sondern ein zentraler Standortfaktor. Extremwetter, Cyberangriffe und andere Krisen zeigen, dass Wirtschaft und Katastrophenschutz enger zusammengedacht werden müssen.
Im Falle der Flutkatastrophe haben viele an einem Strang gezogen: Unternehmen, die durchgehalten und gekämpft haben, und ein IHK-Team, das nicht einfach Anträge bearbeitet, sondern mit Herz und Verstand zugehört, angepackt und begleitet hat. Dafür beiden Seiten ein herzliches Dankeschön. 🙏🤍
Vieles haben wir gemeinsam geschafft, wie man in den Beispielen der Kupferstadt Stolberg in den Bildern sieht, und doch liegt noch ein langer Weg vor uns. Den gehen wir an: mit dem Ziel, Resilienz in der Region fest zu verankern und gut auf das vorbereitet zu sein, was kommen mag.
📣 Die Presseinformation finden Sie hier: https://www.ihk.de/aachen/standortpolitik/standort-region-aachen/ihk-620-foerderantraege-nach-der-flut-7114908
📸 Fotos Vergleich 2021/2026 (Stolberg): Heike Lachmann
08/07/2026
Düren hat viel Potenzial – aber die Unternehmen erwarten mehr Tempo. 🚀
Der neue IHK-Standortmonitor zeigt ein klares Bild:
Die befragten Unternehmen bewerten den Wirtschaftsstandort Düren mit der Note 3,1.
Das ist solide. Aber es zeigt auch: Da geht noch mehr.
„Die Ergebnisse zeigen: Düren verfügt über robuste Standortqualitäten. Wer im Wettbewerb bestehen will, muss jetzt aber konsequent nachlegen." – Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen
Welche Faktoren die Unternehmen besonders positiv bewerten und wo noch Handlungsbedarf besteht erfahren Sie hier: https://www.ihk.de/aachen/standortpolitik/standort-region-aachen/kurzprofil-der-region/ihk-standortmonitor-dueren-7043054
Jetzt kommt es darauf an, Stärken zu sichern, Schwächen konsequent anzugehen und Entscheidungen schneller zu treffen. ✅
07/07/2026
Zwei starke Jubiläen in unserer Region! 🎉
In der vergangenen Woche gab es gleich doppelt Grund zum Feiern:
Mode Nolten in Heinsberg wird 75 Jahre alt – und die co op Eifel eG in Monschau-Mützenich blickt sogar auf 125 Jahre Geschichte zurück.
Ralf Wendorf gratulierte der co op Eifel vor Ort zu dieser beeindruckenden Leistung.
Seit 125 Jahren trägt der Nahversorgungsbetrieb dazu bei, die Versorgung in Monschau zu sichern und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität ländlich strukturierter Räume als Wohn- und Wirtschaftsstandorte.
Philipp Piecha besuchte Mode Nolten in der Heinsberger Innenstadt und gratulierte zum 75-jährigen Bestehen.
Seit drei Generationen steht das Modehaus für persönliche Beratung, ein sorgfältig kuratiertes Sortiment und ein feines Gespür für Trends. Damit ist Mode Nolten eine feste Größe im Einzelhandel der Region. 👏
Beide Jubiläen zeigen eindrucksvoll:
Unternehmerisches Engagement vor Ort stärkt unsere Innenstädte, Ortskerne und ländlichen Räume - und damit die gesamte regionale Wirtschaft.
Herzlichen Glückwunsch zu diesen besonderen Meilensteinen! 🎊
📸 Mode Nolten von IHK Aachen:
v. l. n. r.: Philipp Piecha, Ira Stefelmans, Traudel Schröder, Karin Hansen
📸 co op Eifel von Dieter Esser:
v. l. n. r.: Johannes Winz, Dr. Carmen Krämer, Jaqueline Huppertz, Ralf Wendorff, Anja Esser
06/07/2026
🚀"Hallo Nachbar!" bei ID ENGINEERING: Innovationen in Bildverarbeitung und Robotik!🚀
Wir waren zu Gast bei der ID ENGINEERING GmbH in Euskirchen und durften miterleben, wie der Einsatz von Machine Vision, (autonomer) Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI) Herausforderungen im innovativen Anlagenbau lösen kann.
Ein großes Dankeschön an Tobias Butscheid und das gesamte Team von ID Engineering für die Gastfreundschaft und die inspirierenden Einblicke!
Der Austausch unter den Teilnehmenden war wieder einmal lebhaft, voller neuer Ideen, Perspektiven und Austausch von (digitalen) Visitenkarten.
🤝 Danke auch an die „Hallo Nachbar!“-Teammitglieder Ralf P. Meyer für die wertvollen Impulse zu dem euregionalen Förderprogramm STIPP sowie Lothar Vandenberg zu den Aktivitäten des Industrie Dialogs Aachen.
Das Besuchsprogramm wurde gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmern im Industrie-Dialog Aachen entwickelt und wird von der IHK Aachen und der AGIT MBH mit Unterstützung der Wirtschaftsförderungen der Städteregion Aachen sowie der Kreise Heinsberg, Düren und Euskirchen organisiert.
Neugierig auf mehr? Weitere Informationen und die Übersicht aller kommenden Veranstaltungen finden Sie hier: https://www.ihk.de/aachen/hallonachbar
Freuen wir uns auf den nächsten „Hallo Nachbar!“-Gastgeber Isola GmbH in Düren am 16. September 2026.
📸 Foto: ID ENGINEERING
06/07/2026
Jubiläum Deutsch-Niederländischer Businessclub
25 Jahre gelebte deutsch-niederländische Nachbarschaft: Das Jubiläum des Deutsch-Niederländischen Businessclubs Aachen haben wir letzte Woche in besonderer Atmosphäre gefeiert. 🥂
Unter dem Motto „Aachen häppchenweise" ging es durch die Aachener Altstadt - mit spannenden Einblicken in Geschichte, Kultur und Kulinarik. Die Verbindung aus Stadtführung, Genuss und persönlichem Austausch machte den Nachmittag besonders.
Beim anschließenden Treffen im Karls Café zeigte sich einmal mehr, wie wertvoll dieses Netzwerk für den grenzüberschreitenden Dialog und die wirtschaftliche Zusammenarbeit ist. Langjährige Wegbegleiter und neue Gesichter kamen miteinander ins Gespräch und machten den Austausch besonders lebendig.
🙏 Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für diesen gelungenen Nachmittag und für 25 Jahre lebendigen Austausch über Grenzen hinweg.
Mehr Informationen zum Deutsch-Niederländischen Businessclub:
https://www.ihk.de/aachen/international/netzwerke/deutsch-niederlaendischer-businessclub
📷 Foto: IHK Aachen
03/07/2026
Planungsbeschleunigung braucht Tempo, Tools und Teamwork 🚀
Beim 2. Beschleunigertag der IHKs Aachen, IHK Mittlerer Niederrhein und IHK Köln im IHK‑Pavillon „Campus Zukunft“ zur Landesgartenschau Neuss 2026 wurde deutlich: Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung braucht mehr als gute Absichten. Sie braucht digitale Werkzeuge, klare Prozesse und ein starkes Zusammenspiel von Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Beratung.
Der politische Impuls von Ministerin Mona Neubaur und der anschließende Campus Talk mit Bernd Steinbrecher haben gezeigt: Jetzt kommt es darauf an, aus guten Beispielen belastbare Standards zu machen – und Verfahren dauerhaft effizienter aufzustellen.
Die fachlichen Impulse reichten von Law as Code, Antragskonferenzen und Projektmanagement über KI-gestütztes Einwendungs- und Auflagenmanagement bis hin zu konkreten Praxisbeispielen aus NRW – etwa Kollaborationsplattformen, Artenschutz-Tools, Flächenentwicklung und digitaler Bauantragsprüfung.
Ein starkes Signal: Der Pakt für Planungsbeschleunigung wird durch weitere zentrale Partner gestärkt. Die Handwerkskammern und Architektenkammern im Rheinischen Revier sowie go.Rheinland haben unterzeichnet und sind an Bord. Denn Beschleunigung gelingt nur gemeinsam.
Planungsbeschleunigung ist kein Einzelprojekt. Sie ist Standortpolitik.
📷Fotos: IHK Aachen
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