Comundo

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Dies dank dem Austausch von Wissen und Erfahrung mit lokalen Partnerorganisationen, mit Vernetzung und mit der Förderung von gegenseitigem Lernen.

Comundo
- ist die führende Schweizer Organisation der Personellen Entwicklungszusammenarbeit
- est l'organisation leader suisse de coopération au développement par l’échange de personnes Comundo verbessert mit rund hundert Fachleuten die Lebensbedingungen von Menschen in Lateinamerika und Afrika mit einem Fokus auf Kinder, Jugendliche sowie alte Menschen.

28/09/2026

«Ich habe gelernt, Solaranlagen zu installieren und zu warten. Das gibt mir die Möglichkeit, meine Familie zu unterstützen und unabhängig zu sein.»

Mit diesen Worten beschreibt Rabecca Lungu, was Hoffnung für sie bedeutet. In Sambia verlassen jedes Jahr viele Jugendliche die Schule ohne berufliche Perspektive. Gleichzeitig wächst der Solarenergie-Sektor rasant und bietet neue Chancen für die Zukunft.

Hoffnung entsteht dort, wo Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten zu entfalten und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Gemeinsam mit lokalen Partnern, Berufsbildungszentren, Unternehmen und Behörden stärkt Comundo Ausbildungsangebote im Bereich Solarenergie und schafft so Perspektiven in einem Zukunftssektor.

Rabeccas Geschichte zeigt eindeutig, dass eine Ausbildung nicht nur das Leben eines einzelnen Menschen verändert. Sie schafft Chancen für Familien, stärkt Gemeinschaften und inspiriert die nächste Generation. Denn Hoffnung bedeutet mehr als Zuversicht. Hoffnung entsteht, wenn Menschen die Werkzeuge erhalten, ihre Zukunft selbst zu gestalten.

Mit diesem Engagement ist Comundo Teil der Kampagne«Halt in haltlosen Zeiten», in der sich über 40 Schweizer Hilfswerke gemeinsam für die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit stark machen. Zusammen setzen wir über 2’400 Projekte weltweit um und erreichen über 81 Millionen Menschen. Die Kampagne macht sichtbar, warum internationale Zusammenarbeit gerade in Zeiten von Krieg, Klimakrise und wachsender Unsicherheit unverzichtbar ist und gestärkt werden muss.

Mehr zur schweizweiten Kampagne erfahren: www.swiss-ngo.ch

25/09/2026

Er musste einfach zu Hause bleiben, weil er anders war.

Für viele Kinder mit Beeinträchtigungen in Namibia ist das immer noch eine traurige Realität. Ohne passenden Kita-Platz bleiben sie isoliert zu Hause, abgeschirmt von der Gesellschaft.

Wohlgemerkt investiert Namibia viel in Bildung. Dennoch bestehen grosse Ungleichheiten. Die Kinder in ländlichen Gebieten, in informellen Siedlungen und vor allem Kinder mit Beeinträchtigungen sind stark benachteiligt. Das geschieht keineswegs vorsätzlich, vielmehr fehlt es häufig am Bewusstsein für frühkindliche Förderung.

Walter ist 11 Jahre alt. Aufgrund einer Hirnschädigung lebt er mit einer körperlichen Beeinträchtigung und ist auf einen Rollstuhl angewiesen. Lange Zeit wurde er ausgegrenzt. Der Schulbesuch blieb ihm verwehrt.

Als Walter in die Kindertagesstätte unserer Partnerorganisation Side by Side in einem Vorort von Windhoek aufgenommen wurde, hat sich sein Leben zum Besseren gewendet. Hier erhält er die Unterstützung, die er braucht, um seine Fähigkeiten zu entfalten und selbstständig seinen Weg zu gehen. Heute kann er mit Gebärden gezielt seine Bedürfnisse mitteilen und ist ein selbstbewusstes Kind geworden.

Walters Entwicklung ist kein Einzelfall. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass noch viele andere Kinder in Namibia die Möglichkeit erhalten, dank gezielten Förderungen in Kindertagesstätten sich angemessen zu entwickeln.

22/09/2026

Mütter von Kindern mit Beeinträchtigung fühlen sich oft schuldig.

Das Leben ist ein täglicher Kampf und während wir in der Schweiz auf etablierte Institutionen und Entlastungsangebote zählen können, bleiben betroffene Mütter in Namibia meist auf sich allein gestellt.

„Ich fühlte mich wirklich schlecht. Ich sah, wie andere Kinder zur Schule gingen, während Walter immer zu Hause bleiben musste“.

Diese Worte von Felixitas, der Mutter des 11-jährigen Walter mit körperlichen Beeinträchtigungen, beschreiben die Realität vieler Familien in Namibia. Aus fehlendem Wissen und mangelnden Strukturen werden Kinder mit Beeinträchtigungen oft von Kindertagesstätten abgelehnt. Die Folge sind Isolation für das Kind und ein enormer Druck auf die Eltern, die beruflich und gesellschaftlich komplett ausgebremst werden.

Nun entlastet eine neu strukturierte Kindertagesstätte bei unserer lokalen Partnerorganisation "Side by Side" seine Mutter spürbar und schenkt Walter eine neue Zukunft.

Gemeinsam mit Side bye Side und dem gezielten Einsatz von Comundo-Fachpersonen entstand eine Modell-Kindertagesstätte – doch keine isolierte Sonderlösung, sondern ein Modell mit grossem Potential für die gesamte frühkindliche Förderung in Namibia.

Erfahre im Video mehr über das bewegende Statement von Felicitas und lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass noch mehr Kinder wie Walter die Chance erhalten, aufzublühen.

21/09/2026

«Ich sorge mich um die Zukunft meines Kindes.»

So beschreibt Cristina Choque ihre Lage. Sie ist eine Mutter, die nicht weit von der Glencore-Kupfermine im peruanischen Espinar entfernt lebt.

Wenn Umweltverschmutzung, gesundheitliche Risiken und wirtschaftliche Unsicherheit den Alltag bestimmen, gerät vieles ins Wanken. Besonders für Familien, die von den Folgen des Bergbaus direkt betroffen sind.

Als Sozialanthropologe und Journalist ist Comundo-Fachperson Thomas Niederberger darauf spezialisiert, Erfahrungen betroffener Menschen sichtbar zu machen und weiterzugeben, damit von solchen Schicksalen möglichst viele Menschen erfahren. Als Experte für Bergbau kennt er sich zudem mit Rohstoffhandelsketten, Umweltschäden und Unternehmensverantwortung aus. So trägt er dazu bei, dass die Stimmen der betroffenen Bevölkerung gehört werden und ihre Anliegen in Diskussionen über nachhaltige Entwicklung und Verantwortung einfliessen.

Denn Halt entsteht dort, wo Menschen nicht übersehen werden, sondern gehört werden.

Comundo beteiligt sich an der Kampagne «Halt in haltlosen Zeiten», die von mehr als 40 Schweizer Organisationen getragen wird. Zusammen setzen wir über 2’400 Projekte weltweit um und erreichen über 81 Millionen Menschen. Die Kampagne macht sichtbar, warum internationale Zusammenarbeit gerade in Zeiten von Krieg, Klimakrise und wachsender Unsicherheit unverzichtbar ist und gestärkt werden muss.

16/09/2026

Was für viele Kinder selbstverständlich ist, war für Walter lange nicht möglich.

Walter (Junge in blauer Kleidung) ist elf Jahre alt und lebt mit einer kognitiven und körperlichen Beeinträchtigung aufgrund einer Hirnschädigung. In Namibia fehlen in den meisten Kitas das Fachwissen und die Strukturen, um Kinder mit Beeinträchtigungen aufzunehmen; den Kindern fehlen somit wichtige Möglichkeiten zur Entwicklung.

Heute besucht Walter die Kindertagesstätte von der Partnerorganisation von "Side by Side". Dort wird er gezielt gefördert und erhält Unterstützung, die auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Fortschritte sind beeindruckend. Walter kann sich heute mit Gebärden ausdrücken, wenn er Hunger, Durst oder Schmerzen hat. Er zeigt immer mehr Selbstvertrauen und nimmt aktiver am Familien- und Gemeinschaftsleben teil.

Diese Veränderung entstanden nicht über Nacht. Comundo-Fachperson Nadine Kupper hat gemeinsam mit den lokalen Betreuer:innen die pädagogischen Abläufe neu gestaltet und Weiterbildungskurse durchgeführt. Damit bauen wir gemeinsam mit unserem Partner vor Ort Kompetenzen auf, damit Kinder nie wieder wegen fehlenden Wissens ausgeschlossen werden – dies hoffentlich bald in ganz Namibia.

15/09/2026

Eiskalt ist es hier, die Luft ist dünn und ein riesiger Minenkrater prägt das Bild dieses Ortes.

In Cerro de Pasco, einer der kältesten und höchstgelegenen Städte der Welt, unterhalte ich mich mit Vinicea, einer beeindruckenden Quechua-Frau. Ursprünglich stammt sie aus Huánuco, der „Stadt des ewigen Frühlings“, doch vor 13 Jahren zog sie hierher. Die hohe Nachfrage durch den Bergbau nutzte sie für ihre Existenz. Sie verkauft Mazamora, einen traditionellen, wärmenden Brei aus Mais und Kartoffeln.

Vinicea steht für das Schicksal von 70 % der peruanischen Bevölkerung, die im informellen Sektor arbeitet. Das heisst: kein festes Einkommen, harte Arbeit und kein staatlicher Schutz. Mehrfachdiskriminierung trifft indigene Frauen aus ländlichen Regionen dabei besonders hart.

Bei einer warmen Schale Mazamora durften wir einen echten interkulturellen Austausch erleben.

Laura und Tullio, Comundo-Fachleute.

📸 Dies ist einer von vielen Eindrücken ihrer Reise durch Peru. In den kommenden Wochen teilen Laura und Tullio regelmässig weitere Geschichten und Begegnungen auf Instagram. Folge uns auf Instagram und verpasse keinen Beitrag dieser besonderen Reise: comundo_ngo

14/09/2026

Wie viel Kraft und Mut braucht es, sich tagtäglich für Kinder einzusetzen, die von vielen längst abgeschrieben wurden?

Walter lebt in Namibia und leidet aufgrund einer Hirnschädigung an kognitiven und körperlichen Beeinträchtigungen. Bereits seit seinem dritten Lebensjahr besucht er eine Kindertagesstätte von Side by Side.

Dank der gezielten Förderung kann Walter heute mit Gebärden ausdrücken, was er braucht. Er zeigt, wenn er Hunger, Durst oder Schmerzen hat, und kann seine Bedürfnisse immer besser mitteilen. Und er braucht keine Windeln mehr. Was selbstverständlich klingt, hat das Leben vom heute elfjährigen Walter und seiner Mutter grundlegend verändert.

Denn gerade in Namibia erhalten Kinder mit Beeinträchtigungen und ihre Familien kaum Unterstützung. Oft fehlen passende Förderangebote, qualifizierte Fachkräfte oder das Wissen darüber, welches Potenzial in jedem Kind steckt.

Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen wie Side by Side stärken wir von Comundo die frühkindliche Förderung, bilden Betreuungspersonen weiter und schaffen inklusive Lernumgebungen für Kinder und ihre Familien. Das Ziel: Kindern frühzeitig die Unterstützung geben, die sie für ein selbstbestimmtes Leben brauchen.

Es braucht Mut, sich tagtäglich für jene Menschen und ihre Fähigkeiten einzusetzen, die von anderen längst abgeschrieben wurden. Mit diesem Engagement ist Comundo Teil der Kampagne «Halt in haltlosen Zeiten», in der sich über 40 Schweizer Hilfswerke gemeinsam für die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit starkmachen.

08/09/2026

Wusstest du, dass die Ujima Foundation in Kisumu seit ihrer Gründung 3'000 Waisenkinder ausgebildet hat? 2'100 von ihnen fanden dank ihrer Ausbildung den Weg in den Arbeitsmarkt. Aktuell finden pro Jahr 240 Absolvent:innen dank der Berufsbildung eine bezahlte Arbeit. Unsere Partnerorganisation Ujima arbeitet nach dem Motto, dass die beste Unterstützung, die es seiner Zielgruppe geben kann, die Werkzeuge sind, die diese braucht, um sich selbst zu helfen.

Wie Berufsbildung Hoffnung und Perspektiven schaffen kann, zeigt die Geschichte von Christine Awuor aus Kisumu. Die damals 24-Jährige absolvierte ihre Ausbildung bei der Ujima Foundation und machte anschliessend ein Praktikum im «Le Savanna Lodge & Hotel». Seit 2023 arbeitet sie dort fest im Service. Daneben gründete sie ein kleines Unternehmen für den Verkauf von Quick-Soups. Christine Awuor wuchs als Waisenkind bei ihrer Grossmutter auf. Mit ihrem Einkommen hilft sie, für fünf jüngere Cousinen und Cousins zu sorgen, die ebenfalls bei der Grossmutter leben.

Die Geschichte von Christine zeigt, warum Berufsbildung weit mehr ist als Unterricht. Sie eröffnet jungen Menschen den Zugang zum Arbeitsmarkt und ermöglicht ihnen, Verantwortung für die eigene Zukunft zu übernehmen.

Denn Hoffnung entsteht dort, wo Menschen die Chance erhalten, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Mit diesem Engagement ist Comundo Teil der Kampagne «Halt in haltlosen Zeiten», in der sich über 40 Schweizer Hilfswerke gemeinsam für die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit stark machen.

Mehr zur schweizweiten Kampagne erfahren: www.swiss-ngo.ch
Erfahre hier mehr über dieses Projekt zur Berufsbildung: https://www.comundo.org/de/blog/dank-neuem-restaurant-zu-einer-berufsausbildung-12718

31/08/2026

Was gibt dir Halt in unsicheren Zeiten?

Vielleicht Familie? Freundschaften? Eine Gemeinschaft? Oder das Gefühl, etwas bewegen zu können?

Wir erleben täglich, dass Halt dort entsteht, wo Menschen zusammenstehen und sich gegenseitig stärken. Genau das geschieht auch in der internationalen Zusammenarbeit: Menschen teilen Wissen, entwickeln Lösungen und schaffen neue Perspektiven für ihre Zukunft.

Darum beteiligt sich Comundo an der Kampagne «Halt in haltlosen Zeiten» von über 40 Schweizer Hilfswerken.

Denn Halt entsteht von Mensch zu Mensch.

Jetzt hier mehr erfahren 🔗https://www.swiss-ngo.ch

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