Top Mountain Crosspoint

Top Mountain Crosspoint

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Motorradfaszination pur in den Tiroler Alpen.

🏍️ TOP Mountain Motorcycle Museum am Timmelsjoch – Europas höchstgelegenes Motorradmuseum auf 2.175 m. 4.500 m² Ausstellung, 580 Motorräder & 40 Fahrzeuge, wechselnde Sonderausstellungen und 4D-Kino.

14/10/2026

Zwei Füchse aus Neckarsulm 🦊

Die NSU Superfox war die Nachfolgerin der NSU Fox. Die Fox wurde ab 1949 gebaut und war eines der ersten neuen Nachkriegsmodelle von NSU. Mit ihr kam Deutschland in den Wirtschaftswunderjahren wieder in Bewegung.

Von 1955 bis 1957 baute NSU dann die Superfox. Ihre Technik übernahm sie weitgehend von der berühmten Supermax:

🔧 123 ccm Einzylinder-Viertakter mit obenliegender Nockenwelle (ULTRAMAX-Antrieb)
🐎 8,8 PS bei 6.500 U/min
💨 rund 95 km/h Spitze
📦 Gut 15.500 Stück wurden gebaut.

Auf dem Tankdeckel steht „Weltmeister 1953 1954 1955“. NSU gewann damals Rennen um Rennen und war zu dieser Zeit der größte Motorradhersteller der Welt.

Bei uns stehen jetzt zwei davon nebeneinander: ein 55er-Modell mit Einzelsitz und ein 56er mit Sitzbank. Beide sind fast 70 Jahre alt, wurden liebevoll restauriert und sind in Topzustand. Wir freuen uns sehr über diesen Neuzugang im TOP Mountain Motorcycle Museum! 🏔️

📍 TOP Mountain Crosspoint, Timmelsjoch / Hochgurgl, Ötztal

07/10/2026

Die Evolution einer Legende: Die Indian Chief Zeitreise 🛠️🇺🇸

Wir feiern einen ganz besonderen Neuankömmling direkt aus den Staaten! Aber anstatt euch nur das neue Prachtstück zu zeigen, nehmen wir euch mit auf eine Zeitreise durch fast 90 Jahre Motorradgeschichte.

Die Indian Chief Evolution im Fokus:

• Die Wurzeln (1926): Wir starten bei der ältesten Chief unserer Sammlung. Puristisch, mechanisch und der absolute Ursprung einer Ära.

• Der Wendepunkt (1935): Der Sprung in die 30er-Jahre zeigt eine deutlich größere, massivere und härtere Maschine. Hier sieht man auch perfekt den Beginn der legendären, farbenfrohen Indian-Lackierungen.

• Der fließende Übergang: Über die Jahrzehnte (1936, 1938, 1939, 1940, 1945, 1946, 1947, 1951 bis 1953) veränderten sich die charakteristischen Schutzbleche (Fender) und Rahmen stetig, bis hin zum modernen Relaunch im Jahr 2014.

Das Highlight – Unser US-Neuzugang:
Frisch ersteigert auf der weltberühmten Mecum Auktion in Las Vegas! Dieses spezifische Modell wurde ursprünglich damals nach New York ausgeliefert.

Der absolute Wahnsinn: Es handelt sich hierbei um die Nummer 61, die überhaupt von diesem Modell vom Fließband gerollt ist! Nun hat dieser geschichtsträchtige Meilenstein sein neues Zuhause bei uns in Österreich gefunden.

Kommt vorbei und wandert selbst durch die Jahrzehnte dieser amerikanischen Zweirad-Ikonen! 🏛️✨

29/09/2026

Lichtzeichen aus der Pionierzeit: Historischer Flugplatz-Scheinwerfer 📡✈️

Es ist faszinierend, welche historischen Schätze ihren Weg zu uns ins Museum finden. Ab sofort erweitern wir unsere Ausstellung um ein tief beeindruckendes Stück Luftfahrtgeschichte, das perfekt mit unseren klassischen Motoren harmoniert.

Die historischen und technischen Highlights im Fokus:

• Der Riese aus Oberschleißheim: Dieser originale, gewaltige Flugplatz-Scheinwerfer stand einst auf dem geschichtsträchtigen Flugplatz Schleißheim nördlich von München – dem 1912 gegründeten, ältesten noch in Betrieb befindlichen Flugplatz Deutschlands und der Wiege der bayerischen Luftfahrt.

• Visuelle Landehilfe (Die Farbsignale): Lange vor modernem Funk- und Instrumentenflug waren Piloten bei Nacht oder schlechter Sicht komplett auf diese gigantischen Lichtzeichen angewiesen. An der Front wurde mit Farbfiltern gearbeitet: Rotes Licht bedeutete Landeverbot, während grünes Licht den Anflug freigab. Sie wiesen den Flugzeugen den Weg zur sicheren Landung.

• Brutale Leuchtkraft: Im Inneren dieser Meisterwerke der Elektrotechnik arbeiteten extrem helle Kohlebogenlampen, deren Licht über riesige Parabolspiegel gebündelt wurde, um kilometerweit durch die Nacht zu schneiden.

• Das perfekte Duo: Flankiert wird der Scheinwerfer bei uns von einem gewaltigen 14-Zylinder-Flugmotor (Doppelsternmotor) – der Triebwerksbauart, die Legenden wie die Douglas DC-3 antrieb und die schiere mechanische Kraft dieser Epoche perfekt demonstriert.

Zusammen bilden diese Exponate ein neues Highlight, das die faszinierende Verbindung zwischen früher Luftfahrt und klassischem Maschinenbau erlebbar macht.

Kommt vorbei und schaut euch diese Giganten der Technikgeschichte aus der Nähe an! 🏛️✨

24/09/2026

Ein emotionaler Neuzugang: Triumph 500 (1969) 🛠️🇬🇧

Dieser britische Klassiker ist für uns weit mehr als nur ein neues Exponat. Das Modell ist fast identisch mit einer Maschine, die wir damals leider beim verheerenden Museumsbrand verloren haben. Umso schöner ist es, dieses historische Stück Technikgeschichte nun wieder bei uns auf der Fläche zu haben!

Die technischen Highlights im Fokus:

• Optimierter Paralleltwin: Das 500-cm³-Triebwerk bringt die verbesserte, deutlich robustere Kurbelwelle mit, die über zwei separate Hauptlager stabilisiert wird – ein enormer Qualitäts- und Haltbarkeitssprung für die späten 60er-Jahre.

• Sportliche Verzögerung: Die Maschine ist mit einer markanten Duplex-Trommelbremse (Doppel-Nocken-Bremse) am Vorderrad ausgestattet, was ihr damals eine hervorragende Bremsperformance einbrachte.

• Kult-Lackierung: Das Bike strahlt im klassischen, zweifarbigen Original-Look in Grün und Silber – absolut typisch für das unverkennbare Triumph-Design dieser Ära.
Ein wunderbar agiles, handliches Motorrad, das nicht nur fantastisch fährt, sondern ab sofort auch eine ganz besondere Lücke in unserer Sammlung schließt.
Kommt vorbei und schaut euch diesen Meilenstein britischer Ingenieurskunst live an! 🏛️✨

18/09/2026

Puch 125 SVS (1953) 🛠️🇦🇹

Frisch eingetroffen aus Deutschland und das nächste große Highlight für unsere Puch-Sammlung! Mit diesem Modell schließen wir eine wichtige Lücke unserer Exponate aus den 1950er-Jahren rund um die legendäre Puch 800.

Die technischen Fakten im Fokus:

Das SVS-Prinzip: Das „S“ steht für Sport, „V“ für Vergaser und das zweite „S“ für Schwinggabel-Rahmen. Als Sportmodell konzipiert, unterscheidet sie sich deutlich von der Standard-SL.

Doppelvergaser-Power: Das absolute Prachtstück besitzt eine rennsporterprobte Gemischaufbereitung über zwei separate Vergaser (links und rechts).

Der legendäre Doppelkolbenmotor: Der fahrtwindgekühlte 125-cm³-Zweitakter arbeitet mit dem berühmten Puch-Doppelkolbensystem (zwei Kolben teilen sich einen gemeinsamen Brennraum). Das Aggregat leistet stattliche 8,5 PS – deutlich spritziger, als man es einer 125er aus dieser Ära zutraut!

Ein echter österreichischer Zweirad-Klassiker im absoluten Top-Zustand, der unsere Ausstellung ab sofort perfekt komplettiert.

Kommt vorbei und werft einen Blick auf diesen genialen Meilenstein der Grazer Ingenieurskunst! 🏛️✨

16/09/2026

CARS & COFFEE am 18. September 09:00 – 14:00 Uhr
Erlebe 140 Jahre Automobilgeschichte auf unserer legendären Alpenstrasse. Die S-Klasse Welttour und der Ötztaler Oldtimer Clubs freuen sich drauf, dich auf dem Berg zu begrüssen. Werde Teil von 140 YEARS. 140 PLACES. ️

10/09/2026

Der Daimler Reitwagen (1885) 🛠️⚙️

Dieses Exponat ist kein gewöhnliches Motorrad, sondern die Geburtsstunde des motorisierten Zweirads. Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach konstruierten dieses Fahrzeug als reinen Versuchsträger für ihren schnelllaufenden Einzylindermotor.

Die technischen Fakten im Fokus:

Die „Standuhr“: Das Herzstück ist ein stehender Einzylinder-Viertaktmotor mit 264 cm³ Hubraum und Glührohrzündung, der bei 600 U/min rund 0,5 PS leistet.

Die Konstruktion: Chassis und Speichenräder bestehen aus verstärktem Holz (Wagnerei), bestückt mit starren Eisenreifen vom Schmied. Da die Balance bauartbedingt instabil war, sorgen zwei seitliche Stützräder für Spurtreue.

Mechanischer Antrieb: Die Kraftübertragung auf das Hinterrad erfolgt über Lederriemen. Durch Umlegen des Riemens im Stand stehen zwei Übersetzungsstufen zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 12 km/h.

Das originale Einzelstück verbrannte 1903 beim großen Fabrikbrand in Cannstatt. Bei unserem Neuzugang handelt es sich um eine von weltweit extrem wenigen, voll fahrbereiten Repliken, die für die Honda-Museumssammlung in Japan gefertigt wurden!

Ab sofort als funktionsfähiges Highlight in unserer Ausstellung! 🏛️✨

02/09/2026

Dieses Motorrad hat in den 1970er-Jahren die Welt verändert und gilt als eine der einflussreichsten Maschinen der Zweiradgeschichte.

Die historischen Fakten im Fokus:

Die Honda-Fehde: Ende der 60er-Jahre schockte Honda die Welt mit der CB750. Kawasaki entwickelte heimlich ein eigenes 750er-Modell, verwarf die Pläne nach Hondas Release aber sofort wieder, um die Konkurrenz stattdessen mit satten 900 cm³ gnadenlos zu übertrumpfen. Das Ergebnis war die Z1.

Technischer Meilenstein: Sie war das weltweit erste Großserien-Motorrad mit einem luftgekühlten DOHC-Reihenvierzylinder (zwei obenliegende Nockenwellen). Ein System, das man bis dahin nur von sündhaft teuren Rennmaschinen kannte.

Die nackten Zahlen: 903 cm³, 4 Mikuni-Vergaser, 82 PS bei 8.500 U/min und eine Höchstgeschwindigkeit von über 210 km/h. Damals die absolute Krone auf der Straße und der Rennstrecke.

Das Besondere an unserem Museums-Exponat:
Wir haben dieses Prachtstück direkt aus Amerika importiert. Der absolute Wahnsinn: Die Maschine hat nicht einmal 1.000 Kilometer auf dem Tacho und befindet sich im unberührten Originalzustand!

Kommt vorbei und schaut euch den König der 70er-Jahre-Superbikes live an! 🏛️✨

27/08/2026

Die 1940er Knucklehead (Model EL) ist nicht einfach nur ein schöner Oldtimer – sie ist die Geburtsstunde der modernen V-Twins. Wenn du dieses Video hörst, lauschst du echter Motorrad-Revolution.

Hier sind 4 Fakten für dein Biker-Wissen, die kaum jemand kennt:

👊 Der Faust-Mythos: Der Name „Knucklehead“ steht in keinem Werkskatalog. Die Biker erfanden ihn, weil die Zylinderköpfe von oben aussehen wie die Knöchel einer geballten Faust.

🚀 Die Tech-Revolution: Vor ihr gab es fast nur Flatheads (Seitenventiler). Dieses Modell brachte erstmals hängende Ventile (OHV) in Großserie. Ergebnis: Satte 40 PS und deutlich mehr Speed.

💧 Das Öl-Wunder: Sie beendete das berüchtigte „Total-Loss“-Prinzip, bei dem das Öl einfach auf der Straße landete. Dank neuer Trockensumpf-Schmierung wurden Harleys erst richtig langstreckentauglich.

💎 Ultra selten: 1940 war das letzte rein zivile Baujahr, bevor das Werk wegen des Zweiten Weltkriegs fast nur noch Militärmaschinen (WLA) baute.

Kopfhörer auf und Lautstärke hoch! 🔊 Welchen Sound findest du besser: Den rohen, mechanischen Klang der Oldtimer oder den modernen V-Twin-Sound? Schreibt es in die Kommentare! 👇

24/08/2026

Liebe Museumsfreunde, am Sonntag, den 30. August 2026, bleibt unser Museum ausnahmsweise geschlossen.

Grund dafür ist der Ötztaler Radmarathon.

Ab Montag sind wir wieder wie gewohnt für euch da! 🏍️✨

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Timmelsjochstraße 8
Hochgurgl
6456

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00
Samstag 09:00 - 17:00
Sonntag 09:00 - 17:00

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